Eine fundierte medizinische und juristische Bewertung ist entscheidend, um die Freiverantwortlichkeit einer Entscheidung zur Lebensbeendigung zu bestätigen. Diese Prüfung gewährleistet, dass alle Schritte rechtskonform, ärztlich verantwortet und ethisch vertretbar sind.
Ziel der Prüfung
Die Prüfung soll sicherstellen, dass der Entschluss zur assistierten Sterbehilfe frei, dauerhaft und informiert getroffen wurde, ohne Einflussnahme Dritter.
Diese Prüfung ist keine Hürde, sondern ein Schutzmechanismus: Sie wahrt die Selbstbestimmung der betroffenen Person und schafft rechtliche Sicherheit für alle Beteiligten.
Ablauf der medizinisch-juristischen Prüfung
- Ärztliche Untersuchung: Prüfung der gesundheitlichen Situation und Fähigkeit zur freien Willensbildung.
- Persönliches Gespräch: Besprechung der Beweggründe, bisherigen Behandlungen und Alternativen.
- Juristische Bewertung: Rechtliche Beurteilung der Erklärung und Dokumentation der Voraussetzungen.
Wer führt die Prüfung durch?
Die Prüfung erfolgt durch erfahrene Ärzt:innen und Rechtsanwält:innen mit Spezialisierung auf die assistierte Sterbehilfe. Sie sind mit den Anforderungen des Bundesverfassungsgerichts vertraut und arbeiten nach hohen ethischen Standards.
FAQ – Häufige Fragen
Was sind die Voraussetzungen für assistierte Sterbehilfe in Deutschland?
Eine freiverantwortliche, dauerhafte Entscheidung ohne Zwang oder Druck.
Welche rechtlichen und medizinischen Schritte sind notwendig?
Schriftliche Erklärung, Gespräche mit Ärzt:innen und Jurist:innen, Dokumentation.
Wie lange dauert der Prozess?
In der Regel zwei bis vier Wochen, ohne Mitgliedschaft und Wartezeiten.
Was passiert bei einer Umentscheidung?
Sie können jederzeit abbrechen. Nur erbrachte Leistungen werden berechnet.

